Martha mit Töchtern, Mpika
 

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Land und Leute

Die Bevölkerung Sambias

Auf einer Fläche von 756.614 km² beherbergt die Republik über 10 Millionen Sambier. Etwa 10% davon leben in der Landeshauptstadt Lusaka.

Die Bevölkerung wächst jährlich um ca. 3% und setzt sich aus über 70 ethnischen Gruppen zusammen, von denen nur zwei mehr als 10% der Gesamtbevölkerung ausmachen. Eine kleine, aber wirtschaftlich nicht unbedeutende Bevölkerungsgruppe sind Asiaten, hauptsächlich Inder.

Entsprechend vielfältig sind die im Land vertretenen Sprachen. Neben Englisch als offizieller Landessprache existieren mehr als 70 Bantu-Dialekte und lokale Sprachen wie Benga, Tomga, Nyanja, Lozi, Luvale, Ndembu und Kaonde.

Vielfältig sind auch die Religionen. Christen, Muslime
und Hindus leben neben Vertretern einheimischer
lokaler Glaubensrichtungen.

Die Bildungssituation in Sambia ist typisch für die meisten Länder Afrikas. Weniger als 50% der schulpflichtigen Kinder kommen überhaupt zum Unterricht, davon beenden weniger als 20% die Grundschule und werden zur Oberstufe zugelassen.
Die Alphabetisierungsquote liegt bei über 70%.

Bei der medizinischen Versorgung ergibt sich ein ähnliches Bild. Die Kindersterblichkeitsrate liegt bei 10%, die durchschnittliche Lebensdauer der Männer bei 44, die der Frauen bei 47 Jahren.

Etwa 60% der Sambier leben als Selbstversorger in der Landwirtschaft. Die Ausländer, vor allem die ca. 15.000 Engländer und Südafrikaner, leben hauptsächlich in Lusaka oder im Copperbelt im Norden des Landes, wo sie in den Bergwerken und der zugeordneten Industrie beschäftigt sind.

Sambia hat eine städtebauliche Wachstumsquote von
42 %, was besonders in Lusaka offensichtlich ist.

 
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